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Alles über das Fahrrad 


Obwohl mittlerweile jeder Haushalt auch mindestens ein Auto besitzt, kann kaum noch jemand auf ein Fahrrad verzichten. Ob kurze Fahrten zum nächsten Supermarkt oder aber längere Touren mit Freunden - das Fahrrad ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und wird von vielen Leuten täglich als günstige Alternative zum Auto genutzt.

Wie ist ein Fahrrad konstruiert?

Ein Fahrrad besteht vorrangig aus einem lenkbaren Vorderrad, einem Hinterrad, das angetrieben wird und einem Rahmen, der als tragendes Element fungiert und mit dem Fahrgestell von anderen Fahrzeugen verglichen werden kann. Die Gabel und der Vorbau ist über das Lenkkopflager mit der Lenkstange verbunden und lässt sich durch die Montage drehen. Der Sattel und die Sattelstütze wird vom Sitzrohr getragen. Das Tretlagergehäuse befindet sich in der Verbindungsstelle zwischen Sattelrohr, Hinterstrebe und Unterrohr. Damit die Kraft beim Treten von dem Pedalen auf das Hinterrad übertragen wird, ist zwischen dem Kettenblatt des Tretlagers und dem Zahnkranz der Hinterradnabe eine Rollenkette angebracht.

Als Bremsen können sowohl Rücktrittbremsen als auch an der Vordergabel oder an der oberen Hinterbaustrebe angebrachten Felgenbremsen eingesetzt werden. Zudem können zusätzliche Elemente, wie zum Beispiel Ständer, Gepäckträger, Schutzblech oder Anhängerkupplung angebracht werden. Auf Funktionen wie Beleuchtung und Klingel sollte im Straßenverkehr auf keinen Fall verzichtet werden. Verbreitung und Bedeutung des Fahrrades Aufgrund des niedrigen Preises gewann das Fahrrad vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr an Beliebtheit. Da die Arbeiter nach der Industrialisierung häufig längere Wege bis zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen mussten und auf eine günstige Fahrgelegenheit angewiesen waren, erwies sich das Fahrrad als sehr nützlich. Erst nach dem zweiten Weltkrieg, als der Wohlstand immer mehr wuchs, lösten zunächst Motorräder und schließlich auch Autos das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel ab. Allerdings gibt es ärmlichere Regionen, in denen das Rad noch heute eine große Bedeutung hat.

Auch in den reicheren Gebieten Europas nahm das Interesse an Fahrrädern infolge des wachsenden ökologischen Bewusstseins wieder zu, sodass vor allem größere Städte möglichst viele Menschen zum Fahrrad fahren ermutigen wollen, indem zum Beispiel die Radfahrinfrastruktur gefördert wird. Neben den ökonomischen Gründen bietet diese Lösung noch einige weitere Vorteile. Zum einen sind in Städten mehr als die Hälfte der Wege gut mit dem Fahrrad zu erreichen, zum anderen gibt es genügend öffentliche Verkehrsmittel, die den Transport von Rädern anbieten. Eine lange Suche nach dem passenden Parkplatz oder lange Wartezeiten im Stau gehören somit der Vergangenheit an, dafür bietet das Fahrrad mehr Mobilität und Flexibilität als jedes Auto. Weitere Informationen rund um das Fahrrad bekommen Sie auf Fahrrad.net, dem Radportal im Internet.